So wird die Handyortung ohne Zustimmung durchgeführt

 

handyortung-ohne-zustimmungSeitdem die Handyortung draußen ist, wird sie rege genutzt, um das eigene Handy finden zu können, wenn es gestohlen oder verloren wurde, aber auch um andere Personen zu beschatten, ohne das diese es wissen. Vor allem aber wird der Dienst benutzt um verlorene Handys orten zu können. Zwar wird eine Zustimmung benötigt, wenn die Handyortung auf einem fremden Handy durchgeführt werden soll, doch kann man diese ganz leicht umgehen, indem man selbst die Zustimmung erteilt. Die Opfer der so genannten Mobilspionage merken meist nichts davon, weil sie von dem Ortungsanbieter nach abgeschlossener Anmeldung nicht mehr darüber benachrichtigt werden und die Spione können zwanglos orten und jederzeit herausfinden, wo sich das Opfer gerade befindet. Solch eine Handyortung ohne Zustimmung ist auch bei uns möglich und dies total kostenlos. Einfach oben auf den Button klicken, die Handynummer der Person eingeben, die geortet werden soll und schon findet man gratis heraus, wo sich die Person gerade befindet. Dieser Service ist 14 Tage lang kostenlos und währenddessen kann die Handyortung gratis genutzt werden. Vor Ablauf muss er entweder per SMS oder über die Seite selbst gekündigt werden. Weitere Details findet ihr nach einem Klick auf den Banner.

 

Die Anfrage-SMS abfangen

 

handyortung-ohne-zustimmung-smsJedes Mal, wenn ein Handy zur Handyortung angemeldet wird, schickt der Anbieter eine Anfrage SMS auf das Handy, das geortet werden soll. Diese SMS soll den Benutzer verifizieren und gegen Missbrauch schützen. Dabei muss man entweder auf die SMS selbst mit einem bestimmten Wort antworten oder die empfangene Nummer beim Ortungsdienst eingeben um zugelassen zu werden. Die Anfrage-SMS wird aber meist von einer fremden Person abgefangen und eingegeben. Das geht nicht? Jede fünfte Person in Deutschland, die mit ihrem Partner zusammenlebt, wurde bereits ein Mal per Handy geortet und die Tendenz ist steigend.

 

Andere Methoden der Mobilspionage

 

Neben dem Abfangen der Anfrage-SMS gibt es auch andere Möglichkeiten eine Mobilspionage durchzuführen und die Handyortung ohne Zustimmung durchzuführen. Dabei helfen Apps auf dem Handy, welche unter Anderem auch auf die Handyortung zugreifen können. Sehr oft ist es der Fall, dass auf einem Handy solche Apps installiert sind, aber nie genutzt werden. Indem die Mobilspione kurzzeitig in den Besitz des Handys kommen (Stichwort Kinder, Partner), können sie ungehindert eine der Apps selbst registrieren, einschalten und anschließend die Handyortung ohne Zustimmung durchführen. Dies ist möglich, weil der Anbieter annimmt, dass der tatsächliche Handybesitzer die Anmeldung durchgeführt hat. Auch in diesem Fall wird der Handybesitzer nicht benachrichtigt und erfährt in der Regel nichts über die Tatsache, dass er ununterbrochen beschattet werden kann.

 

So oft passiert es

 

handyortung-ohne-zustimmung-statistikDie Anzahl der Handyortungen ohne Zustimmung ist in der Bundesrepublik in den letzten Jahren stark gestiegen. Dies hängt damit zusammen, dass die Handyortung immer einfacher und immer zugänglicher wird. Nicht zuletzt spielt auch der immer weiter sinkende Preis eine entscheidende Rolle. Bis vor einigen Jahren wurde nur jede 10. Person von ihrem Partner geortet. Offiziell besagt die Statistik, dass die Anzahl der Handyortungen ohne Registrierung aktuell bei jedem 5. Partner stattfindet. Dies ist ein Anstiegt von über 100 Prozent in nur einigen Jahren, wobei es sich sicherlich um eine Dunkelziffer handeln dürfte. Aufgrund der weiteren Simplifizierung der Handyortung, dürften sich die Fälle in den kommenden Jahren häufen. Grund genug um sich selbst dagegen abzusichern.

 

So schützt man sich selbst effizient

 

handyortung-ohne-zustimmung-sicherheitWenn man meint, dass „nur andere Personen ohne Zustimmung geortet werden“, dann liegt man falsch. Es kann genauso gut einem selbst passieren, wenn man die nötigen Sicherheitseinstellungen nicht vornimmt. Die größte Sicherheitseinstellung ist dabei das Handy so gut wie nie aus der Hand zu geben oder unbeaufsichtigt liegen zu lassen. Tut man dies, läuft man automatisch Gefahr, dass das Handy zur Handyortung ohne Zustimmung angemeldet wird und wie oben bereits erwähnt, dauert der Anmeldeprozess nicht sonderlich lange.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist es eine Bildschirmsperre einzurichten, die einen Code verlangt um deaktiviert zu werden. Die meisten Bildschirmsperren dieser Art sind sehr effizient und können nur über eine Computerverbindung geknackt werden. So minimiert man das Risiko einer Handyortung ohne Zustimmung maximal, weil der Mobilspion sehr viel Zeit braucht um den Sicherheitsmechanismus zu knacken und anschließend wieder aufzuspielen.

Gibt man sein Handy aus der Hand, weil jemand einen Anruf tätigen muss oder Ähnliches, sollte man die Person nicht unbeobachtet lassen, da sie sonst auch alle Einstellungen vornehmen kann um das Handy orten zu können.

 

Antiviren-Apps helfen auch

 

handyortung-ohne-zustimmung-schutzMittlerweile gibt es auch Antiviren Apps für das Handy, die dabei helfen der Handyortung ohne Zustimmung vorzubeugen. Nach einer Installation muss man die Apps meist anlernen, damit diese Gefahren erkennen. Dabei wird der Internetverkehr überwacht und auch die Funktion des GPS Senders. Kommt etwas Merkwürdiges vor, schlägt die Software schnell Alarm und benachrichtigt den Handybesitzer. Diese Software hilft allerdings nur, wenn man sie installiert hat, bevor die Handyortung ohne Zustimmung eingerichtet wurde. Eine anschließende Installation bedeutet meist, dass die Schadsoftware nicht ordentlich erkannt oder entfernt werden kann. In diesem Fall hilft es nur das Handy auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, so dass sämtliche schädliche und unschädliche Daten vom Handy entfernt werden.

 

Wenn man freiwillig seine Daten preis gibt

 

Die Handyortung ohne Zustimmung kann auch passieren, wenn man selbst nicht auf sein Verhalten während der Handyortung achtet. So teilt man gerne etwas auf sozialen Netzwerken und weiß gar nicht so richtig, wer diese Daten zu Gesicht bekommt. Das Ironische dabei ist, dass die interessierten Buddies und Freunde die Zustimmung gar nicht zu umgehen brauchen um herauszufinden, wo man sich selbst gerade aufhält. Deshalb lohnt es sich einen Blick in die Sicherheitseinstellungen des Handys zu werfen um exakt bestimmen zu können, wer die Aufenthaltsorte sehen kann und wer nicht.

 

Handyortungsfunktionen ausschalten

 

handyortung-ohne-zustimmung-ortungsfunktionenJedes moderne Handy hat mittlerweile fortgeschrittene Optionen zur Handyortung installiert. Diese kann man allerdings aktivieren und deaktivieren und von dieser Funktion sollte man auch oft Gebrauch machen. Möchte man gerade keine Ortung durchführen, sollten die Funktionen deaktiviert sein. Auch wenn jemand vorhat einen ohne Zustimmung zu orten, könnte er dies in diesem Fall nicht. Wem dies zu umständlich ist, kann sich die Option meist auch als Widget auf den Homescreen installieren. So genügt nur ein Tastendruck um die Funktion zu aktivieren oder zu deaktivieren und man schützt sich wirksam or Missbrauch. Es hilft auch dagegen, dass die Betreiber wie Handyhersteller oder soziale Netzwerke Aufenthaltsdaten sammeln um sie anschließend zu verwerten.

7 Comments → “Handyortung ohne Zustimmung”


  1. diana

    3 years ago

    Alle, welche deren Kundennetzwerke durch den Einsatz von solchen Mittel erweitern, sollten sich genau in den Gesetzen und den eventuellen Folgen von diesen auskennen.
    Denn man kann das alles so am Rande vom Gesetzlichen schaffen. Doch man sollte nicht zu Risiko freudig sein, denn dies wird immer öfter streng bestraft.

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  2. Tomislav

    3 years ago

    Letztens erst habe ich eine Doku darüber gesehen, welche Menge an Daten die Hersteller oder deren Partnerunternehmen eigentlich über uns sammeln. Bei manchen Daten fragt man sich echt, wozu die gut sein sollen und ob sie nicht schon ein wenig zu privat sind. Da wird die Handyortung ganz unverfohren genutzt und darüber wird man mal kurz benachrichtigt. Mein Tipp an alle: schaltet die Handyortung aus, wenn ihr sie nicht braucht und gestattet es Google, den Handyherstellern und anderen Unternehmen nicht mehr euch gratis spionieren zu können. Schließlich bezahlt ihr eure lieben Handys teuer und als Dank wird man spioniert. Da könnten die Handys wenigstens günstiger sein.

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  3. LL-Cool

    3 years ago

    Wirklich ganz private Daten sollte man im Handy sowieso nicht speichern, weil man nicht nur über die Handyortung angegriffen werden kann, sondern das Handy auch sehr schnell verloren gehen kann und schon bekommt der Finder die ganzen Daten vor Augen geführt. Übrigens ist es auch eine Datenspeicherung, wenn ihr Onlinebanking mit eurem Handy betreibt und die Zugangsdaten eingebt. Sollte man tunlichst unterlassen, weil das sonst negative Folgen haben könnte.

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  4. damian

    3 years ago

    Man kann nur tippen, wie viele Daten von uns überall gespeichert sind. Diese Entwicklung hat natürlich gute Seiten, doch können wir damit auch irgendwann ganz leicht bewacht werden. Die Daten werden zwar „anonymisiert“ gespeichert, was aber so viel bedeutet, dass sie wieder zu einer Person zugeordnet werden können, wenn man entsprechende Datensätze wieder einfügt und das ist ganz schnell passiert. Ich will nicht hoffen, dass wir dieses Szenario eines Tages durchleben werden müssen.

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  5. Lipo

    3 years ago

    Wo genau hat diese Entwicklung auch ihre positiven Seiten? Ich kann keine erkennen! Das alles dient doch dazu uns noch besser kontrollieren zu können und nachzuvollziehen, was wir gerade machen. Man sieht es doch am Bundestrojaner, der ja angeblich auch für die Sicherheit sorgen soll, uns aber insgeheim ausspioniert. Ich habe echt die Nase voll davon langsam.

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  6. Compaqut

    3 years ago

    Na mach dir doch mal nicht ins Hemd. Sicherlich wird die Zukunft nicht so düster, wie du sie uns präsentierst. Man sorgt sich halt um unsere Sicherheit und wenn da die Handyortung dazu gehört, soll es von mir aus so sein. Ich habe nichts zu verbergen und kontrollieren wird mich sicherlich keiner so leicht, weil ich immer noch Herr über mich selbst bin, genauso wie die meisten anderen auch.

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  7. Drägermeister

    3 years ago

    Habt ihr denn mal eine Handyortung ohne Zustimmung des Teilnehmers gratis durchführen können? Möchte das auch mal versuchen, wenn es kostenlos und natürlich legal ist. Ist die Handyortung ohne Zustimmung möglich? Könnt ihr mir einen guten Online Dienst sagen, der auch in Österreich und der Schweiz funktioniert und nach Möglichkeit nicht strafbar ist? Das wäre echt klasse von euch.

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adarsh